..ob es sich zu leben lohnt..

Sichtweise 1: Alles ist scheissegal…

Sichtweise 2: aber vielleicht doch nicht ganz.

Ist Freiheit, draussen  zu sein? Oder ist Freiheit, drinnen zu sein? Ist es überhaupt ein Ort? Ist es eine Zeit? Oder vielleicht ein Umstand? Ist vielleicht nicht Freiheit die Gefangenschaft?

Warum gibt es diese gewaltige Erkenntnis, von allem gäbe es ein Gegenteil?

Sonne Mond

Tag Nacht

Frau Mann

weiss schwarz

klein gross

dick dünn

heiss kalt

spitz stumpf

Liebe Hass

Der Mond scheint, weil die Sonne auf ihn leuchtet. Schaut man am Tag zum Himmel, sieht man blau, in der Nacht schwarz. Die Frau soll aus dem Rippen eines Mannes erschaffen worden sein. Schwarz sieht man, wenn auf weiss kein Licht fällt. Sieht man etwas in der Ferne, sieht man es klein, obwohl es vielleicht gross wäre. Negative Dicke gibt es nicht. Kalt heisst, das weniger Wärme vorhanden ist. Auch die spitzeste Spitze ist, wenn man genauer hinschaut, stumpf. Kann man wirklich hassen?

Ich komme zu der Überzeugung, dass es kein Plus und Minus gibt, sondern nur etwas mehr Plus oder weniger Plus. Macht aber, glaub ich, keinen Unterschied. Das ist ja auch irgendwie das Problem. ES MACHT KEINEN UNTERSCHIED. Wie soll man sich festlegen, wenn es nicht drauf an kommt. Wie hat sich unsere Kultur entwickelt? Zufallsgenerator angeschaltet?

Vielleicht sollte ich bedenken, dass „Leben“ gewisse Einschränkungen mit sich bringt, wodurch die Kriterien vorhanden wären, um sich festlegen zu können.

Festlegung 1: Ich muss essen, damit ich nicht sterbe, d.h, ich will leben. Es gibt aber Individuen, die sich nicht mal hier festlegen. Eine Festlegung gilt nach meiner Meinung nur, wenn sie für das ganze Leben gilt. Temporäre Festlegungen sind nicht gültig.

??? Ein Lebewesen legt nicht mal fest, ob es lebt, solange es kann? Zwar habe ich noch nie ein Tier gesehen, sich umzubringen, somit müsste ich die Erkenntnis auf „Mensch“ begränzen. Ein Mensch ist also eindeutig kein Tier. Die Evolution hat die Rasse Mensch soweit gebracht, dass sie sich nicht nur am erolgreichsten vermehren konnte und auf der Fressliste zuoberst steht, sondern sie hat dem Mensch sogar die Fähigkeit verliehen, sich selbst umzubringen. Und das nicht nur, um einen anderen Menschen zu retten, NEIN, einfach nur, um ihn entscheiden lassen zu können, ob es sich zu leben lohnt. Die Aufgabe eines Lebewesens ist es aber zu leben, also wie soll es sich nicht lohnen, zu leben? Eine Fehlfunktion?

~ von moglars am 15 April, 2009.

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