Gut? Ja! Nein?

Ich hatte schon oft das Gefühl, dass irgendetwas mich leitet, das Schicksal vielleicht. Das kommt davon, dass es mir schon oft passiert ist, dass aller Shit doch noch gut wurde. Gut ist zwar vielleicht ein Apfel, aber trotzdem ein Adjektiv. Ein Adjektiv, dass oft aus mangelndem aktiven Wortschatz gebraucht wird. “Wie geht es dir?” Wann sagt man nun Ja, wann Nein, oder vielleicht etwas anderes? Würde man Ja sagen, gäbe es keine folgenden komplizierten Abhandlungen. Bei Nein müsste man sich rechtfertigen. Dies nenne ich Kultur. Sie setzt uns auf eine Seite der Wiege. Wenn es einem gut geht, kümmert sich kein Lebewesen um dein weiteres Herzeleid. Aber niemand hört gern das NEIN. Es ist also vorauszusetzen, dass man, wenn man den hier üblichen? kulturellen Normalzustand erreichen will, sich gut gehen lässt.

Keine Ahnung, was das nützen soll. Wenn es einem nicht gut geht, bringt es nicht viel, wenn man (vielleicht auch einer Person, die man nicht genau kennt) sagen muss, warum. Dies ändert noch lange nichts. Entweder der Umstand ändert sich oder die Zeit lässt einen vergessen.

~ von moglars am 1 Juni, 2008.

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