Das Leben gibt es nicht.

Ich, vorerst durch die kindliche Kultur der Vergangenheit gesteuert, kopple mich davon ab. Ich erlange mehr geistliche Freiheit, indem ich das kulturelle Gut verleugne oder vergesse. Was ist ein Mensch Wert? Er ist ein Lebewesen. Es gibt viele Meinungen, die Besagen, der Mensch ist unendlich viel Wert. Wenn das so wäre, dann würden sich die Menschen anders benehmen. Der Wert ist eine Erfindung des Menschen.  Es gibt ihn nicht. Es ist mir egal, ob ich heute oder morgen sterbe. Erst seit letztem ist mir bewusst geworden, dass ich nun schon 16 Jahre alt bin und mein Leben dahinfliesst. Ich dachte über meine jetzige Situation nach und entdeckte: Warum lasse ich mir einen so sinnlosen Schmerz gefallen, wenn die Zeit für besseres existiert? Ich bereue meinen Verlust der Zeit.  „Andere“ haben sie mir genommen. Sie haben mich geschwächt, damit ich nicht mehr gegen den Zeitfluss schwimmen konnte. Der Mensch ist dazu verdammt ein Ende zu kennen.  Ich bin ich. Mein Körper stirbt. Lebe ich weiter? Wenn das so ist, dann hätte ich gar nicht zu leben. Dieses Paradox ist der eindeutige Beweis, dessen ich meine: Es gibt kein Plus und Minus. Es ist scheissegal! Es ist sinnlos, sich Vorstellungen zu machen, wie die Welt sein sollte, denn die Vorstellung wäre so oder so schlecht, aber auch gut. Aber so zu denken würde die Einbüssung der Menschlichkeit zur Folge tragen. Ich bin am verzweifeln. Wie soll ich in einer Welt leben, in der das Ideal festgelegt ist, wenn ich mich nicht einem Ideal hingeben will?

~ von moglars am 27 Mai, 2008.

2 Antworten to “Das Leben gibt es nicht.”

  1. Wenn du dich nicht einem Ideal hingebenwillst dan tus nicht. Es gibt viele Menschen die dieses Verweigern. Doch sie leben dennoch weiter…und zwar ein schönes leben. Du musst dich nicht einfügen. Du kannst so leben wie du willst. Du kannst machen was du willst. Du bist frei wenn du dir die Freiheit nimmst ein freier Mensch zu sein. das solltes du dir merken. Auch wenn das jetzt vielleicht komisch tönt in deinen Ohren. Nehme es war und versuche dich frei zu fühlen.

    manu

  2. Frei zu sein bedeutet gegen jeglichen Strom der Menschheit zu schwimmen. Ist es möglich frei zu sein ohne sich bis zum umfallen anzustrengen? Kann es nicht sein, dass man während dem ständigen streben nach dem Wort Freiheit, nach und nach zu grunde geht. Dass dies nicht auch wider eine gedankliche Strömung des Menschen ist…der man sich doch gerade nicht fügen will?
    Wo ein Ziel(Wille) ist, ist auch ein Weg…Bedeutet ein Weg nicht auch Einschränkung? Ich möchte über Felder gehen, durch Wälder und durch Wasser, um das zu finden, was vielleicht Freiheit ist. Doch an meinem „Ziel“ der unabhängigkeit angekommen…will ich nicht frei sein. Ich will ich sein. Ich will…sein!

Eine Antwort schreiben